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Montag, 30. April 2012

Fahrt nach Sarapiqui

Um neun ging es wieder zurück: erst mit dem Boot nach Caño Blanco und dann wieder mit dem Bus durch die Bananenplantagen und weiter Richtung Guápiles. Im Restaurant El Ciebo stand das Mittagsbufett bereit. Nach dem Mittag traf der Autovermieter im Restaurant ein und wir bekamen unsere Autos. Wohl 80% aller Touristen bekommen hier den Suzuki Jimny.

Suzuki Jimny
Suzuki Jimny

Die erste kleine Fahrt ging dann über 50km weiter nördlich nach Sarapiqui. Nach knapp einer Stunde erreichte ich die Lodge Ara Ambigua. Die Höchstgeschwindigkeit ist hier auf kleineren Straßen 60 km/h und auf den größeren 80 km/h. Die Lodge liegt etwas außerhalb des Ortes und die kleinen Häuschen und Bungalows befinden sich in einem großen Garten. Ich bin dann noch in den Ort gelaufen und war zum Abendessen wieder zurück. Mein Tagesrhythmus ist immer noch so, dass ich bereits um acht Uhr müde ins Bett falle.

Sonntag, 29. April 2012

Nationalpark Tortuguero

Halbneun startete die Boots-Tour in den Nationalpark. Es ging auf den Kanälen durch den Regenwald. Der Bootsführer und unserer Guide hielten Ausschau nach Tieren. 

Boottour Tortuguero

Bootstour Tortuguero 

Im Wasser waren einige Kaimane zu sehen und ein Helmbasilisk (Jesus Christ Lizard) rannte über das Wasser. In den Bäumen saßen Brüllaffen, Tukane und Leguane. Es ist beeindruckend, was für große Exemplare dort ganz unscheinbar auf den Ästen sitzen.

Echse im Tortuguero NP
Echse im Tortuguero NP

Die Nachmittagstour ging dann in einer kleineren Gruppe in nördliche Richtung.

Samstag, 28. April 2012

Fahrt nach Tortuguero

Heute ging es im Reisebus und Boot nach Tortuguero. Mit einem Kleinbus wurden wir eingesammelt und sind dann in einen Reisebus umgestiegen. In einer Gruppe von etwa 40 Leuten fuhren wir aus San José heraus über die nördliche Vulkankette in die Tiefebene. Manfred, der Reiseleiter, erläuterte einiges über Land und Leute in spanisch und englisch. Der erste Zwischenstopp war nach etwa einer Stunde in der Nähe von Guápiles am Restaurant El Ciebo zum Frühstück.

Es gab natürlich Gallo Pinto - das Nationalgericht in Costa Rica - Reis mit Bohnen, dazu Spiegelei, Rührei, Würstchen oder gebratenen Kochschinken.

Der weitere Weg führte dann durch Bananenplantagen von Chiquita und Del Monte. An einer Verpackungsanlage von Del Monte wurde gehalten und wir konnten uns den Weg der Banane vom Strunk in die Kiste von außen betrachten. Die letzten 30 km bis zum Bootsanleger war eine ziemlich holprige Strecke - der Bus fuhr hier nicht schneller als 30.

In
Caño Blanco nahm uns unser neuer Guide Mauricio in Empfang und es ging dann mit dem Boot nochmal 40 km auf den Kanälen nach Tortuguero. Nach etwa anderthalb Stunden erreichten wir die Evergreen Lodge: Begrüßungsdrink, Bezug der Zimmer und ab zum Mittag. Hier hat jede Gruppe ihre reservierten Tische und es gibt feste Zeiten für die Mahlzeiten: 7:00 - 13:00 - 19:00.

Tortuguero

Tortuguero

Am Nachmittag fuhren wir dann noch zu einer kleinen Besichtigung mit dem Boot zum eigentlichen Ort Tortuguero. Mauricio erzählte einiges zur Geschichte des Ortes und zu den  Schildkröten. Ich machte einen kleinen Spaziergang am dunkelgrauen Karibikstrand und drehte eine Runde durch den kleinen Ort.