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Samstag, 5. Mai 2012

Fahrt nach Curubande

Heute ging es die Schotterpiste wieder zurück weiter in den Nordwesten. Ab dem Kreuzungspunkt Richtung Las Juntas wurde die Straße noch schlechter, da die Anstiege größer waren und hier wohl öfter Lastkraftwagen fahren. Bis auf die Straße eine schöne Gegend. Auf der Hauptstraße - Teil der Panamericana - war nicht viel Verkehr. Vielleicht weil es Samstag war?

Die Auffahrt zum Hotel Aroma de Campo war dann nochmal eine Herausforderung für den 4-Rad-Antrieb - ein Weg als würde es in einen Steinbruch gehen. Der Holländische Verwalter sagte mir als Entschuldigung, dass sein Kumpel für die Auffahrt mal ein bisschen Geld locker machen soll. Er hat mir dann noch die Gegend mit den Wegen und Attraktionen erläutert. Ich habe mich am Nachmittag noch auf den Weg von insgesamt 6km zur Besichtigung des Wasserfalls La Victioria gemacht - der einige Wasserfall bisher, bei dem man keinen Eintritt bezahlen muss.

Wasserfall La Victoria
Wasserfall La Victoria 

In der Gegend ist momentan ein ziemlich trocken-heißes Wetter. Der Wasserfall und später der natürliche Pool sind die willkommenen Erfrischungen. Gegessen wird abends gemeinsam am langen Tisch "Table d’Hôte" - das Essen ist erwähnenswert sehr gut. 

Papagei im Casa Aroma de Campo

Papagei im Casa Aroma de Campo

Freitag, 4. Mai 2012

Nebelwald Monteverde und Canopy

Nach dem Frühstück ging es in den Nationalpark Monteverde. Der Guide Elvin Rodriguez führte uns auf den ausgeschilderten Rundwegen herum und hielt Augen und Ohren offen. Die Ausbeute an Tieren war nicht sehr groß: ein Tausendfüßler, zwei Vogelnester, von Baum zu Baum springende Affen, ein im Loch sitzender Specht und eine Tarantel.

Mexican redknee tarantula
Mexican redknee tarantula 

Durch den dichten Wald ist recht viel verdeckt. Das Highlight des Waldes, der Quetzal, habe ich nur auf den Postkarten gesehen. Nach der kurze Führung endete die Tour nach zwei Stunden im Kolibi-Garten - Zuckerwasserspender locken die Vögel an.

Koibri
Kolibigarten



Am Nachmittag bin ich dann in den Selvatura-Park zum Canopy: mit Gurtzeug und Rolle geht es an Drahtseilen durch den Nebelwald. Nach ein paar Seilen hatte ich den Dreh raus beim Drahtseilflug nicht zu drehen.
 

Canopy
Canopy im Nebelwald - Selvatura-Park 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Fahrt nach Santa Elena und Froschausstellung

Heute ging es eine kurvige und hügelige Strecke um den Arenal-See herum. An der Strecke tauchen dann Häuser in einer Bauart wie in den nördlichen Alpen mit Lüftlmalereien auf. Eine bekannte deutsche Bäckerei offeriert hier "Bratwurst mit Sauerkraut" - ess ich erst wieder zu Hause. Die ersten zwei Drittel der Strecke waren recht angenehm, da auch wenig Verkehr ist.

Arenal-See
Blick über den Arenal-See

Ab Tilarán begann dann der berüchtigte Abschnitt: eine Schotterpiste, die viele X's und Q's dieser Welt nie erleben werden. Für die 30km brauchte ich dann knapp 2 Stunden - trotz Geländewagen und 4-Rad-Antrieb bin ich doch recht vorsichtig gefahren um die Reifen zu schonen. Es haben mich auf dieser Strecke jedoch auch Minibusse überholt.

Im Hotel habe ich dann die Canopy-Tour für den morgigen Tag gebucht und bin dann durch den kleinen Ort Santa Elena zur lokalen Froschausstellung gelaufen. Wenn man sich die Terrarien selbst ansieht, hat man als Laie nur eine geringe Chance die Tiere zu sehen. Man hat aber die Gelegenheit sich die Ausstellung zweimal anzusehen. Am Abend habe ich dann die geführte Tour gemacht: der Froschexperte weiß natürlich nach was und wo er suchen muss.